Leitung:Â Dipl.-Ing. Klaus Brendle
Stadtgeschichtlich waren für die Entwicklung der sechstgrößten Stadt Deutschlands die unmittelbare Nachbarschaft des Ruhrgebiets, von dem sie als Verwaltungs- und Dienstleistungsstandort („Schreibtisch des Ruhrgebiets“) profitierte, sowie die Funktion als Residenz- und anschließende Provinz- sowie Landeshauptstadt besonders wichtig. Während der Zeit als preußische Provinzstadt ab 1813 expandierte die gesamte Region industriell und wirtschaftlich enorm. Es kam aber auch das Erbe aus herzoglichen und sogar kurfürstlichen Zeiten als Kunst- und Kulturstadt mit Akademien, Museen, Galerien und Spielstätten zum Tragen. Architektonisch lässt sich das noch heute aus einer Reihe von Objekten ablesen. Nach dem II. Weltkrieg, in der Zeit der „Bonner Republik“, zog es viele Niederlassungen und Vertretungen von Industrie, Banken und Börse an den Rhein. Besondere Architektur aus dieser Zeit sind u.a. das Dreischeibenhochhaus und das Parlamentsgebäude. Seit 1999 ist ein Ensemble von Frank Gehry im sog. Medienhafen eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit.